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Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

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      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      Auf drängen meiner freunde bin ich heut zu meiner betreuerin gegangen und wollt das halt mal mit ihr besprechen. ich hatte mir so einen schönen dinA4 zettel zurecht gemacht, damit ich auch nichts vergesse und so. ich hab gerad angefangen zu erzählen, hab nur 3 sätze gesagt und sie meinte nur so "willst du vor oder nach weihnachten wechseln?" und hat mir was über mögliche familien erzählt, denn es werden gerade seehr viele frei, da die ganzen asiaten jetzt nach hause fahren. seit dem fühl ich mir irgendwie total schlecht, denn mein problem ist wirklich dass ich nicht weiß ob ich überhaupt wechseln WILL. denn ich weiß es könnte noch viel schlimmer sein und so. das ist nach wie vor mein problem. auch wenn ihr mich fragen würdet, ob ich mich hier wie zu hause fühle... ich weiß es echt nicht..das ist ja mein problem
      Schild im bau

      JUHU NZ ICH BIN DA!!!

      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      Also ich habe gerade folgendes Problem. Ich habe vor 3 Wochen mit meiner Gastfamilie geredet weil ich mich überhaupt nich wohlgefühlt habe weil ich meine Gastmama nur am wochenende gesehen habe weil sie immer arbeitet und meinen gastvater nur dienstag, donnerstag und freitag und wochenende weil er auch so viel arbeitet. ich habe ihnen gesgat ich ich mich alleine und nicht als teil der familie fühle. Sie haben fast nie mit mir gerdet nur wenn geredet werden musste und schienen auch sonst nicht viel an mir interessiert. wir haben am wochenende nie was gemacht außer einkaufen. sie haben sich seit dem aber überhaupt nich geändert und reden immer noch nicht viel und ich sehe sie nur sehr selten und sie sagen mir nur das ich mein zimmer sauber machen soll oder sowas. Ich habe dann gestern mit meiner Local coordinatorin geredet und wollte eigentlich meine familie wechseln weil ich totunglücklich war. Sie meinte aber ich soll ihnen einen chance geben für eine woche und sie hat heute abend mit ihnen geredet. sie meinten das sie das alles versuchen zu ändern und so weiter aber ich will einfach nicht noch eine woche hier bleiben. meine gasteltern sind ziemlich jung (25 und 27) und sie wissen einfach nicht wie sie mit mir umgehen sollen und ich fühle mich überhaupt nicht wohl... ich weiß nicht so direkt was ich machen soll...
      USA 2006/2007 und 1. August NYC

      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      Mizu, bevor du wechselst, rede doch mit deinen Gasteltern über dein Problem. Von vielen Gasteltern hört man, dass sie einfach wenig unternehmen. Ok, denk an deine eigene Familie in D, seid ihr da jedes Wochenende unterwegs, sicher nicht. Aber als ATS kannst du erwarten, dass deine Gastfamilie sich zumindest darum bemüht, dir die nähere Umgebung zu zeigen und dass sie dich an allen Familienaktivitäten teilnehmen lässt. Das scheint bei deiner nicht der Fall zu sein. Wenn dir das aber wichtig ist, dann solltest du darüber sprechen. Vielleicht halten sie dich wirklich nur für einen zahlenden Gast, der im Gästezimmer wohnt und nur verpflegt werden muss. Sage ihnen, dass du etwas anderes erwartet hast! Wenn sie das nicht wollen, dir das aber sehr wichtig ist, solltest du dir eine andere Familie suchen. Wenn es dir aber wie der roten Nase geht und du dich damit arrangieren kannst, nur mit deinen Freunden unterwegs zu sein und es dir sonst bei deiner Gastfamilie ganz gut gefällt, dann bleibe dort und lass dich nicht davon beeinflussen, dass andere von ihren Aktivitäten mit den Gasteltern schwärmen. Du weißt ja nun, dass das offenbar eher ein Glücksfall ist. Vielleicht kannst du über deine Schule Ausflüge organisieren, damit du ein bisschen von NZ zu sehen bekommst. Vielleicht nehmen dich auch die Eltern deiner Freunde mal mit, wenn du offen sagst, was du gerne einmal kennenlernen möchtest. Versuche es einfach mal!

      LG, Gabi

      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      halli,
      also ich habe von vielen schuelern gehoert dass die familien ohne sie sachen unternommen haben. eine freundin von mir (tina, kennste doch?) ist soga mal ueber die ferien in eine andre gastfamilie gegeangen weil ihre fam ohne sie gefahren ist.
      sie hatte ihre familie aber soo lieb dass das fuer sie kein grund zum wechseln war.
      ich finde aber dass du dich in deiner familie jetzt langsam mal wie zuhause fuehlen muesstest. wir sind ja gleichzeitig angekommen und ich wuerde meine familie locker als "MEINE" familie bezeichnen!
      es kann auch sein, dass sie einfach denken dass du gar ncih so viel mit ihnen machen willst weil doch die asiaten hier meistens nur zum lernen sind und auch nix mit der fam machen wollen. das hat meine gastfamilie hier am anfang total ueberrascht dass ich sogar mit im wohnzimmer sitze
      aber wenn du dich genauso in die familie einbringst und du dich trotzdem noch nicht wirklich wie zuhause fuehlst wuerde ich ueber einen wechsel nachdenken!
      lieber gruss
      Philine du schaffst das!
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      it is heaven on earth. (Mark Twain)

      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      Ja, also ich würde dir auch raten zu wechseln. Bei meienr alten Gastfamilie habe ich mich ja auch nicht wirklich wohlgefühlt, und hatte dann immer total schlechte Laune, wenn ich aufgestanden bin, was sonst gar nicht meine Art ist. Und jetzt in der neuen Famlie fühle ich mich so viel wohler. Ich glaube das wichtige ist nur, dass du it der Coordinatorin nochmal ganz genau besprichst, was di vorschwebt, dann kann sie dir auch eine gute Familie geben.

      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      halli,
      also ich habe von vielen schuelern gehoert dass die familien ohne sie sachen unternommen haben. eine freundin von mir (tina, kennste doch?) ist soga mal ueber die ferien in eine andre gastfamilie gegeangen weil ihre fam ohne sie gefahren ist.
      aehm das ist ja wohl ma ueberhaupt kein grund zu wechseln! wenn meine fam in deutschland nen schueler haette und wir dann nach amerika oder so innen urlaub fahren wuerden wuerden wir den auch nicht mitnehmen....ich mein, nicht jede familie kann es sich leisten einfach ma so noch jemanden mit innen urlaub zu nehmen und normalerweise haben austauschschueler ja auch nicht massenweise geld um ma eben nen urlaub zu bezahlen
      "Don't you hear? Don't you hear the dreadful voice that screams from the whole horizon, and that man usually calls silence?" (Lenz, Georg Büchner)

      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      mir ist grad klar geworden, dass ich ja auch meine gastfamilie gewechselt hab.......... obwohls ja nur für die letzten zwei wochen war.
      Also ich hatte sowieso von vorneherein drei gastfamilien; eine für jedes trimestre
      und in der dritten hat mich meine kleine gastschwester beklaut und daraus wurde ne riesen sache... die eltern haben es irgendwie nicht verkraftet und dann mir die schuld gegeben, dass ihre tochter klaut("Unsere tochter hat noch nie geklaut, einen grund muss es ja geben, dass liegt an dir!") und dann war der vater sogar noch so dämlich zu erklären, die tochter hätte die sachen nicht geklaut, sondern geliehen(da hatte die tochter aber dummerweise schon gesagt: Ich hab sie geklaut um mich an dir zu rächen, weil du dich so gut mit meiner mutter verstanden hast und cih angst hatte, dass meine mutter mich vergisst(tja.. pubertät)).. und dann haben sie mir immer wieder gesagt, wie schlimm ich doch eigentlich überhaupt bin(was mich besonders schockiert hat, weil es super eigentlich super bei denen gewesen war und wir uns gut verstanden haben...). Ich habe dann gesagt: Ok, ich gehe jetzt meien sachen packen und dann wieder zurück zu meiner ersten gastfamilie.
      (die haben immer schon gedacht, dass diese dritte familie irgendwie net so klasse war und haben mir gesagt, ich kann immer egal wann zu ihnen zurückkommen). Da hies es dann: Ja, bist du denn überhaupt sicher, dass die dich wollen!
      dann haben die dann angefangen zu meinen, dass ich das dann denen aber nichts erzählen darf und überhaupt gar keinem eigentlich. und die familie dürfe nicht ihren ruf verlieren und wenn das iwie passieren sollte, dann....
      na ja.. ich bin dann in mein zimmer und habe meine sachen gepackt wobei der vater hinterher gekommen ist und mich die ganze zeit beschimpft hat während ich alles iwie in den koffer gestopft habe.

      Als ich wieder in der ersten familie war hat die dritte familie auch auf einmal so getan als wär der einzige grund, dass die tochter geklaut hatte.. ich fands viel heftiger von denen beleidigt und beschimpft zu werden...
      später, als sie gemerkt haben, dass es bei meiner ersten gastfamilie nicht geklappt hat, haben sie auch versucht bei meiner zweiten anzurufen und haben da irgendwelche lügen über mich zu erzählen... was aber auch nicht geklappt hat, wiel meine gastmutter nur gesagt hat, dass ich drei monate bei ihnen gewohnt habe und das sie alle wissen, dass ich so etwas nie tun würde.
      ein paar tage später, als meine erste gastfamilie davon erfahren hat und die drauf ansprechen wollten hiess es dann, sie hätten nie bei meiner zweiten gastfamilie angerufen.


      das ganze hat mich sehr verletzt, aber auch sehr viel gezeigt.

      Ich hatte bis zu dem zeitpunkt an dem ich bemerkt habe, dass die kleine sachen von mir geklaut hat eine gute zeit mit denen und habe sie gemocht, genauso wie sie mich auch gemocht haben.
      Den ersten tag nachdem ich das ganze angesprochen hatte war auch noch alles ok
      ich glaube nur, sie sind damit nicht klar geworden und wollten einfach nicht wahr haben, dass ihre tochter so etwas tun konnte(der vater hatte ja auch gemeint, die tochter hätte nichts gestohlen) und da haben sie dann halt einfach versucht irgendeine entschuldigung zu finden und die nächstbeste war halt: Ok, austauschschüler hat schuld.

      eigentlich war ich dann sehr glücklich die letzten zwei wochen bei meiner ersten familie nochmal zu sein.... ich habe da auch gemerkt, wie viel enger die bindung zu denen war.
      In der dritten familie hatte ich mich in der ersten woche super super schlecht gefühlt und oft sachen seltsam gefunden, zum beispiel, dass sie nie ihre gefühle offen gezeigt haben.
      Vllt hätte ich einfach in der zweiten familie bleiben sollen oder noch mal in die erste zurück, aber da ich trotz allem glücklich bei der dritten war bereue ich da nichts.

      et si le ciel était vide?

      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      @UKfreak: ich hab ja auch danach geschrieben dass sie nicht gewechselt hat weil das ueberhaupt nicht bedeutet dass die sie nicht mochten. bei mizu ist es was ganz andres!
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      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      ja, bei mir ist es etwas anderes. ich verlange von meiner gastfam weder, dass die extra wegen mir irgendwelche ausflüge machen, noch dass sie dafür bezahlen sollen. es ist nur so ein kleiner stich, dass sie einen familien ausflug ohne mich machen. ich werde heute mal mit meiner gastmum über alles offen reden
      Schild im bau

      JUHU NZ ICH BIN DA!!!

      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      hey, bin gerade voll gut drauf, denn ich hab mit meiner gastmum geredet und es hat sich alles geklärt =)
      ich rate jedem, dem es so geht, wies mir ging, macht nicht dem fehler und lasst euch von freunden beeinflussen, denn von außen hat man eben nicht so einen einblick. lasst euch von eurem gefühl leiten und spricht mit euren gasteltern!! das kanns nicht schlimmer machen, es ist eine verdammte überwindung, aber es lohnt sich!!!
      Schild im bau

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      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      also es war so... ich wollte mich bei so einer orga anmelden, damit ich in den ferien (unentgeldlich) arbeiten kann. ich fand die application ein bisschen verwirrend und war mir beim ausfüllen nicht sooo sicher. deswegen hab ich sie drum gebeten mir dabei zu helfen. nach dem tea ham wir uns dann an den pc gesetzt und uns auch nochmal alle farmen und so durchgesehen und sau lange da so gesessen und geredet- war total schön, wenn man bedenkt, dass wir normalerweise nur über das essentielle reden. naja, als wir dann fertig waren, meinte ich so zu ihr "i wanted to talk to you anyways..." (denn es ist verdammt schwer mal so einen richtigen zeitpunkt zu finden, wo mein kleiner gastbruder mal nicht around ist und unsere gespräche ständig unterbricht oder sie mal nichts zu tun hat). und dann hab ich sie erstmal gefragt, wie sie unser verhältnis und so so sieht und sie war halt ganz zufrieden. und hat halt mich gefragt und dann hab ich ihr halt gesagt, dass ich das mit der bootsfahrtgeschichte nicht so klasse fand und sie hat dann auch total das schlechte gewissen bekommen und sich entschuldigt, denn die hatten die karten letztes weihnachten bekommen gehabt usw. . im nachhinein wars wirklich eine lausige ausrede xD aber irgendwie hat mir das "sorry" usw. genügt. achja, sie hat auch zugegeben mich eigentlich nicht sooo 100% als teil der familie zu sehen, denn sie meint, das kommt, weil sie schon so viele gastschüler vor mir hatten. aber... ich weiß nicht, im nachhinein kommt mir das alles nicht mehr so toll vor, was sie da erzählt hat, aber das loszuwerden und einfach auch die viele zeit davor mit ihr verbracht zu haben hat mich irgendwie so happy gemacht glaub ich. und sie hat sich entschuldigt manchmal etwas grumpy zu sein. kennt ihr das, wenn ihr jemanden eine frage stellt und derjenige so ewig drauf antwortet, obwohl er nur über das thema umrumredet, dass ihr am ende mit der antwort trotzdem zufrieden seid?! hmm... mir fällt gerad auf, ich glaub sie sieht mich wirklich eher nur so als gast...
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      Re: Gründe eine Gastfamilien zu wechseln

      Also, ich könnte mir schon vorstellen, dass ihr mit diesem Gespräch euer Verhältnis geklärt habt. Du wirst vielleicht deine Erwartungen etwas runterschrauben, weil du (wenn auch vielleicht schwer) einsehen kannst, dass es auch für erfahrene Gasteltern schwer ist, jedes neue Kind wie das eigene ins Herz zu schließen und deine Gasteltern haben bestimmt begriffen, dass sie dir gegenüber etwas zu gleichgültig waren. Dass dir deine Gastmutter so bereitwillig bei dieser Anmeldung geholfen hat, spricht doch eigentlich für ihren guten Willen.

      Manchmal denke ich, für Gasteltern ist es vielleicht auch leichter, Gefühle für ihr Gastkind zu entwickeln, wenn der oder die ATS sich nicht immer wie taffe, selbständige Halberwachsene verhalten, sondern sich gelegentlich ruhig auch mal kindlich zeigen, weil Zuneigung auch dadurch wächst, dass man sich als Elternteil gebraucht fühlt.

      Insofern glaube ich, dass deine Bitte, dir bei dieser application helfen zu lassen, ein kluger Schritt war.

      LG, Gabi
      hey leute,
      ich glaub ich brauch ein paar Ratschläge. Ich bin 15 und bin jetzt schon seit 2 Monaten bei meiner Gastfamilie. Das Problem ist, dass ich mich einfach nicht so richtig wohl fühle. Meine Gasteltern sind beide viel zu beschäftigt und meine Gastschwester, die so alt ist wie ich redet nicht wirklich mit mir und in der Schule ignoriert sie mich komplett.Wir machen nie was als Familie und so wirklich aufgenommen fühle ich mich auch nicht. Ich hab schon mehrmals versucht auf meine Gastschwester zu zugehen und was mit ihr zu machen, aber daran ist sie einfach nicht interessiert. Ich hab auch schon versucht mit meiner Gastfamilie zu reden, allerdings erfolglos. Ich denke wir haben einfach sehr viele kulturelle Missverständnisse und die Chemie zwischen uns stimmt auch nicht. Die Sprache gelernt hab ich auch noch nicht, ich zwar meine Gastfamilie mehrmals gebeten mit mir auf Chinesisch zu sprechen, trotzdem haben sie weiterhin Englisch mit mir gesprochen. So langsam hab ich das Gefühl, dass sie mich nur aufgenommen haben um Englisch zu lernen und eine Beschäftigung für ihre Tochter zu finden. Meiner Gastfamilie hab ich gesagt, dass wenn sie ein Problem haben bitte auf mich zu gehen sollen, damit wir eine Lösung finden können. Allerdings haben sie das nie gemacht, sondern immer meinen Arearep angerufen, der sich dann bei mir für sie beschwert hat. Also hab ich nicht wirklich das Gefühl das der mir helfen möchte. Und dann hab ich halt jemand richtig nettes aus Canada in meiner schule getroffen, dessen Familie bereit wäre mich aufzunehmen. Die Familie hab ich auch schon getroffen und da hatte ich einfach das Gefühl, dass die Chemie stimmt. Vor kurzem ist etwas passiert das mich echt verletzt hat. Mein Gastvater hat sich eben bei diesem Freund über mich beschwert und sehr verletzende Sachen gesagt, wie das ich ihm egal bin, faul bin, dauernd die Regeln breche und mich total daneben benehme und so weiter. Das hat mich echt schwer getroffen. Wir kennen uns erst seit 2 Monaten, aber es gibt schon so viel hass. Zurzeit fühle ich mich einfach echt unwohl zu Hause und mein Auslandsjahr dauert noch 8 Monate und ich weiß echt nicht ob ich das in der Familie schaffe. Von meinem Arearep kann ich wohl nicht viel Unterstützung erwarten, deswegen wollt ich wissen ob jemand von euch mir vielleicht weiter helfen kann.
      Hallo Li,
      vielen Dank für deine Nachricht! Gut, dass du bereits versucht hast, offensichtlich bestehende Missverständnisse und Probleme mit deiner Gastfamilie direkt zu klären und die für dich belastende Situation anzusprechen. Sehr schade, dass sie dieses Angebot nicht angenommen haben, da kannst du dir keinen Vorwurf machen.

      So wie du dein Leben in deiner Gastfamilie schilderst, sollte ein Schüleraustausch tatsächlich nicht verlaufen. Es ist überhaupt nicht ungewöhnlich, dass die Gastfamilie in manchen Fällen nicht ausreichend Zeit oder Geld hat, um viel mit der Gastschülerin/dem Gastschüler zu unternehmen oder sie problemlos in das Familienleben zu integrieren. Nichtsdestotrotz solltest du dich zumindest willkommen fühlen. In manchen Fällen passt die Chemie zwischen Gastfamilie und Austauschschüler/in nicht, das lässt sich wohl nicht ändern.

      Umso besser, dass du schon eine potentielle neue Gastfamilie für die restliche Zeit deines Auslandsjahres gefunden hast. Du solltest über diese Option des Gastfamilienwechsels mit dem Ansprechpartner deiner Organisation/deinem Arearep reden, nur diese kann das in die Wege leiten und dir damit vor Ort weiterhelfen. Auch wenn du dich von dieser Person bis jetzt nicht bestens betreut gefühlt hast, Probleme mit der Gastfamilie fallen in seinen Aufgabenbereich und ich bin mir sicher, dass du Hilfe bekommst. Sollte das wider Erwarten nicht der Fall sein, dann könntest du darüber nachdenken, dich mit dem Büro deiner Austauschorganisation in Deutschland in Verbindung zu setzen. Wichtig bei einem möglichen Wechsel ist, dass du deinen Wunsch offen gegenüber deiner jetzigen Gastfamilie ansprichst und auch mit deiner möglichen neuen Gastfamilie vorher noch einmal darüber sprichst.

      Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen. Halte uns gerne über dieses Forum auf dem Laufenden, wie es bei dir weitergeht. Ich wünsche dir noch eine gute Zeit und drücke die Daumen!

      Stefan vom weltweiser-Team